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KFC will weniger Huhn servieren, das mit Antibiotika behandelt wurde

12. April 2017

Die amerikanische Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) hat angekündigt, in der Zukunft den Verkauf von Hühnerfleisch zu reduzieren, welches mit Antibiotika behandelt wurde. Dies gilt lediglich für Antibiotika, welche für die Humanmedizin relevant sind. Antibiotika für Nutztiere sollen weiterhin verwendet werden. KFC erklärte, seinen Zulieferern dafür bis Ende 2018 Zeit zu geben. KFCs direkte Konkurrenz, wie McDonalds und Chick-fil-A, hatte in der Vergangenheit bereits ähnliche Schritte angekündigt. Der Präsident der amerikanischen Sparte von KFC begründete den Schritt folgendermaßen: „Wir erkennen, dass dies [Anm. d. Red: Antibiotikaresistenz] ein wachsendes Problem für die Volksgesundheit ist.“ Bislang gilt die Maßnahme nur für die amerikanischen Filialen. Forscher warnen seit geraumer Zeit davor, dass übermäßiger Gebrauch von Antibiotika in Nutztieren, zu Antibiotikaresistenzen führen kann, mit teils fatalen Folgen für den Menschen.

Die vollständige Nachrichtenmeldung können Sie bei Reuters nachlesen.

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