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Richtiges Händewaschen, weniger Risikos

7. Mai 2019

Am 5. Mai fand der Internationale Tag der Händehygiene statt, der weltweit auf die Bedeutung des Händewaschens aufmerksam machte.

Warum ist Händewaschen so wichtig? Und wie genau sieht gründliches Händewaschen aus? Laut Marcel Zwietering, Professor für Lebensmittel-Mikrobiologie an der Universität Wageningen, wirkt ein Desinfektionsgel vor allem, wenn man sich vorher die Hände mit Wasser und Seife gewaschen hat. Dazu sollten die Hände mindestens 20 Sekunden lang eingeseift werden. Die Idee, dass übermäßiges Händewaschen das Immunsystem schädige, sei ein Mythos. Jan Maarten van Dijl, Professor für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Groningen, weist jedoch auf mögliche Folgen von feuchtigkeitsarmer Haut hin: „Dehydrierte Hände sind weniger geschützt gegen krankheitserregende Mikroorganismen.” Obwohl das Händewaschen die Anzahl der Bakterien stark reduziert, seien die Hände im Endeffekt niemals steril. Zwieteringen vergleicht das Händewaschen mit der gebotenen Vorsicht beim Überqueren der Straße. „Wenn ich die Straße überquere, ohne nach rechts und links zu schauen, werde ich nicht immer von einem Auto überfahren. Und wenn ich mir einmal nicht die Hände wasche, werde ich nicht unbedingt krank oder eine Krankheit auf jemand anders übertragen. Aber manchmal passiert doch etwas. Es besteht also immer ein Risiko, ein Risiko das man soweit wie möglich vermeiden sollte.”

Der komplette Artikel wurde auf Nu.nl veröffentlicht. Der Artikel ist auf Niederländisch.

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