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Internationale Ministerkonferenz über Antibiotikaresistenz

9. Juli 2019

Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist weltweit von großer Bedeutung. Die Niederlande rufen Länder zur intensiveren Zusammenarbeit im Kampf gegen resistente Keime auf.

Am 19. und 20. Juni 2019 organisierten die Niederlande und Indonesien die AMR-Konferenz in Noordwijk. Neben Vertretern der WHO, der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), der Welternährungsorganisation (FAO), der EU, der OECD und der Weltbank nahmen rund 200 Vertreter aus vierzig Ländern an der Konferenz teil.

Carola Schouten. Ministerin für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität in den Niederlanden, betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit: „Leider kennen Bakterien keine Grenzen. Weltweit helfen Länder einander durch die Bündelung der Kräfte sowie durch den Austausch von Wissen. Diese Konferenz bietet eine großartige Gelegenheit, zu diskutieren und voneinander zu lernen”.

Während der Konferenz kündigten WHO, FAO und OIE die Einrichtung eines Multipartner-Treuhandfonds an. Dieser Fonds soll verschiedene Länder bei der Gestaltung der AMR-Politik unterstützen. Die Niederlande stellen 4,5 Millionen Euro für die Anlaufphase des Fonds zur Verfügung. Außerdem investieren die Niederlande in der Entwicklung neuer Antibiotika. Die Antibiotika-Entwicklung ist für viele Pharmaunternehmen nicht lukrativ genug, weshalb ineffektive Antibiotika immer noch häufig eingesetzt werden. In den kommenden fünf Jahren stellen die Niederlande daher fünf Millionen Euro für die Entwicklung neuer Antibiotika zur Verfügung.

Der komplette Artikel von Rijksoverheid lesen Sie hier. Der Artikel ist auf Niederländisch.

 

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