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Antibiotika und Sport

28. August 2019

So gut wie jeder, der oft Sport macht und sich gerne bewegt, kennt sie: die Zwangspause während einer Antibiotikabehandlung. Aber warum ist es so wichtig, sich während der Behandlung einer bakteriellen Infektion genügend Ruhe zu schenken?

Antibiotika unterdrücken die Symptome einer Erkrankung, was dazu führt, dass man sich fitter fühlt, als man eigentlich ist. Wenn man während einer Antibiotikabehandlung sportlich aktiv ist, könnte dies im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskelentzündung führen. Sport ist eine zusätzliche Belastung für das bereits geschwächte Immunsystem, verlangsamt die Bekämpfung der Bakterien und verzögert somit die Genesung. Der Körper muss dann, trotz der Medikamente, aus eigener Kraft gegen die Bakterien ankämpfen. Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern ist es somit wichtig, dass das Antibiotikum korrekt und bis zum Ende eingenommen sowie auf Sport verzichtet wird. Langsame Spaziergänge können jedoch bei der Genesung helfen, sofern sie keine körperliche Anstrengung für den Patienten darstellen. Das Sporttraining kann dann zwei bis drei Tage nach dem Ende der Behandlung wieder langsam aufgenommen werden.

Der komplette Artikel wurde durch den Sportnachrichtensender Sport1 veröffentlicht.

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